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Was kostet ein digitales Treueprogramm 2026?

Dokun-Team ·

Wie werden Treueprogramme abgerechnet?

Die meisten Tools nutzen eines von drei Modellen oder eine Mischung. Welches für dich günstig ist, hängt davon ab, wie dein Betrieb wächst:

  • Pro Standort: feste Monatsgebühr je Filiale. Egal wie viele Kunden dazukommen, die Rechnung bleibt gleich. Für einzelne, gut besuchte Läden am leichtesten zu planen.
  • Nach Kundenzahl: ein Preis bis zu einer bestimmten Zahl registrierter oder aktiver Kunden, darüber ein höherer. Am Anfang günstig, mit wachsendem Erfolg teurer.
  • Nach Nachrichtenkontingent: Eine bestimmte Zahl an Push-Nachrichten, SMS oder E-Mails ist enthalten, der Rest kostet extra. Bei vielen Kampagnen kann die Rechnung schwanken.

Manche Anbieter kommen mit Provision pro Transaktion, Einrichtungsgebühr oder 12 Monaten Mindestlaufzeit dazu. Rechne jedes Angebot mit demselben Szenario: deine heutige Kundenzahl, die erwartete Zahl in einem Jahr und wie viele Kampagnen du pro Monat verschicken willst.

Was kostet ein digitales Treueprogramm 2026?

Einen festen Marktpreis gibt es nicht; Pakete und Modelle unterscheiden sich stark. Als grobe Orientierung: Die Listenpreise von Tools in Europa liegen meist bei etwa 20–160 € pro Monat (Stand November 2026). Am unteren Ende gibt es meist einen Kartentyp und manuelle Kampagnen, am oberen Ende Automatisierung, Filialen und Integrationen.

Achte darauf, ob Preise netto oder brutto angegeben sind und ob pro Standort oder pro Konto abgerechnet wird. Das macht beim Vergleich schnell einen großen Unterschied.

Diese Spanne ist eine Orientierung, kein Vergleich. Hol dir für deine Zahl aktuelle Preise der Tools, die dich interessieren, und rechne die versteckten Kosten unten dazu.

Monatlich oder jährlich zahlen?

Jährliche Zahlung ist bei den meisten Tools günstiger; dafür bindest du dich ein Jahr. Die richtige Wahl hängt davon ab, wie sicher du bist, dass das Programm in deinem Betrieb funktioniert.

  • Starte monatlich, wenn das Tool neu für dich ist und du noch nicht weißt, wie Team und Kunden reagieren.
  • Wechsle auf jährlich, wenn es ein paar Monate läuft, an der Kasse sitzt und deine Messungen positiv sind.
  • Frag bei jährlicher Zahlung nach Kündigung und Erstattung: Was passiert mit den restlichen Monaten?
  • Prüfe, ob ein „monatliches“ Paket trotzdem eine Mindestlaufzeit von 12 Monaten hat.

Kosten, die im Listenpreis nicht stehen

Die Überraschung steckt selten in der Paketgebühr, sondern in den Posten drumherum. Frag im Angebot einzeln nach:

  • SMS: Laufen Kampagnen per SMS, wird pro Nachricht oft extra abgerechnet. Bei Wallet-Nachrichten oder E-Mail fällt dieser Posten kleiner aus.
  • Gedruckte Karten und QR-Material: Plastikkarten, Tischaufsteller, Poster, Sticker. Manche Anbieter liefern Vorlagen, bei anderen zahlst du Design und Druck selbst.
  • Kassenanbindung: Selbst wenn es eine gibt, können Einrichtung, Lizenz oder Entwicklerkosten anfallen.
  • Einrichtung und Schulung: Manche Tools verlangen eine einmalige Einrichtungsgebühr.
  • Arbeitszeit: Auch wenn jeder Vorgang nur Sekunden dauert, summiert sich das an vollen Tagen. Ein langsamer Ablauf ist ein versteckter Kostenfaktor.
  • Die Prämie selbst: Der verschenkte Kaffee oder Rabatt ist der größte variable Posten. Rechne ihn zu deinen Kosten, nicht zum Menüpreis.

Ist die Papier-Stempelkarte wirklich kostenlos?

Die Papierkarte wirkt billig, kostet aber auch etwas. Die folgenden Zahlen sind Beispiele und stammen nicht aus einem echten Betrieb; setze deine eigenen Druckpreise ein:

  • Beispiel: Du gibst pro Monat 300 neue Karten aus, eine Karte kostet im Druck 0,10 €. Das sind 30 € im Monat.
  • Beispiel: Stempel und Stempelkissen werden ein paar Mal im Jahr ersetzt.
  • Kosten, die du nicht siehst: verlorene Karten, kopierte Stempel, keine Möglichkeit, ausgebliebene Kunden zu erreichen, und kein Wissen darüber, wer wirklich Stammkunde ist.

Die größte Schwäche der Papierkarte sind nicht die Kosten, sondern fehlende Daten: Du kannst niemanden erinnern, der nicht mehr kommt. Wie der Umstieg Schritt für Schritt geht, zeigt der Ratgeber Von Papier zur digitalen Stempelkarte.

Wie rechnest du die Kosten gegen den Umsatz?

Ein Preis ist für sich weder teuer noch günstig; er ergibt erst mit dem zusätzlichen Gewinn Sinn. Ein einfacher Check:

  1. Schreib die monatlichen Gesamtkosten auf: Paketgebühr + SMS + Druck + Kosten der Prämien.
  2. Schätze die zusätzlichen Besuche durch das Programm und multipliziere sie mit dem durchschnittlichen Bon.
  3. Rechne den Mehrumsatz mit deiner Rohertragsmarge in zusätzlichen Gewinn um.
  4. Ist der zusätzliche Gewinn größer als die Gesamtkosten, trägt sich das Programm.

Die ausführliche Formel mit Beispiel findest du im Ratgeber ROI eines Treueprogramms berechnen. Der ROI-Rechner auf der Startseite gibt dir mit deinen eigenen Zahlen eine Schätzung.

Was kostet Dokun?

Dokun wird pro Standort abgerechnet; es gibt keine Preise nach Kundenzahl, keine Provision und keine Mindestlaufzeit. Die aktuellen Listenpreise:

  • Starter: 29 € pro Standort und Monat. 1 Standort, 2 Mitarbeitende, Stempel- oder Punktekarte, 5 manuelle Kampagnen pro Monat, druckfertiges QR-Kit.
  • Wachstum: 49 € pro Standort und Monat. Bis zu 3 Standorte, 10 Mitarbeitende, automatische Kampagnen, Geburtstags- und Willkommensboni, Wallet-Nachrichten, 30 Kampagnen pro Monat; Einheiten laden, Mitgliedschaften verlängern und Guthaben aufladen.
  • Pro: 99 € pro Standort und Monat. Bis zu 20 Standorte, 50 Mitarbeitende, unbegrenzte Kampagnen, API und Webhooks.

Bei jährlicher Zahlung zahlst du 10 Monate, 2 Monate sind gratis: Starter 290 €, Wachstum 490 €, Pro 990 € (pro Standort und Jahr). Umgerechnet sind das etwa 24 €, 41 € und 83 € im Monat.

Weil der Preis pro Standort gilt, wird er mit der Zahl der Filialen multipliziert. Beispiel: Ein Betrieb mit 3 Filialen zahlt im Paket Wachstum 3 × 49 € = 147 € im Monat oder 3 × 490 € = 1.470 € im Jahr. Tischaufsteller, Poster und Sticker lädst du im Dashboard als druckfertige Vorlage herunter.

Welches Paket passt zu welchem Betrieb?

Schau bei der Wahl zuerst auf die Funktion, die du brauchst, dann auf den Preis:

  • Ein Barbier mit einem Laden oder ein kleines Café kommt mit Stempelkarte und gelegentlicher Kampagne aus; dafür reicht Starter.
  • Wenn du ausgebliebene Kunden automatisch zurückholen, Geburtstagsboni vergeben oder Mehrfachkarten und Guthaben aufladen willst, brauchst du Wachstum.
  • Für eine Restaurant-Kette mit mehreren Filialen oder einen Betrieb, der eigene Software anbinden will, passt Pro.

Teste vor der Entscheidung: In der 7-tägigen Testphase sind alle Funktionen offen, Kartendaten brauchst du nicht. Alle Pakete nebeneinander siehst du unter Preise, oder du startest gleich kostenlos. Welche Kriterien sonst zählen, erklärt der Ratgeber Treueprogramm-App auswählen.

Häufige Fragen

Was kostet ein digitales Treueprogramm pro Monat?

Das hängt stark vom Tool und Modell ab. Die Listenpreise von Tools in Europa liegen meist bei etwa 20–160 € pro Monat (Stand November 2026). Bei Dokun kostet es 29 €, 49 € oder 99 € pro Standort und Monat.

Ist ein Preis pro Standort oder pro Kunde günstiger?

Wenn du mit wenigen Kunden startest, wirkt ein Preis pro Kunde anfangs günstig, wird mit dem Erfolg aber teurer. Beim Preis pro Standort ändert die Kundenzahl die Rechnung nicht; sie steigt nur mit neuen Filialen.

Lohnt sich jährliche Zahlung?

Bei den meisten Tools ist sie günstiger. Bei Dokun zahlst du jährlich 10 Monate, 2 Monate sind gratis. Wenn du noch unsicher bist, ob das Programm bei dir funktioniert, starte monatlich und wechsle später.

Welche versteckten Kosten hat ein Treueprogramm?

Am häufigsten übersehen werden SMS-Gebühren, gedruckte Karten und QR-Material, Kassenanbindung, Einrichtungsgebühren, Arbeitszeit und die Prämien selbst. Frag im Angebot nach jedem Posten einzeln.

Ab wann trägt sich das Programm?

Wenn der zusätzliche Gewinn größer ist als Paketgebühr und Prämienkosten zusammen. Rechne es mit der Formel aus dem ROI-Ratgeber durch und beginne in der Testphase mit der Messung.

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